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Mit wirksamen Konzentrationsübungen einem Burnout vorbeugen

Konzentration im Gehirn

Konzentrationsübungen und Entspannungsübungen können helfen gegen vorzeitige Erschöpfung und Burnout vorzubeugen. Ein Erschöpfungszustand entsteht über einen längeren Zeitraum, in dem viele Faktoren zusammen kommen, die zu einem Burnout-Syndrom führen können. Daher ist es wichtig frühzeitig die ersten Erschöpfungsanzeichen zu erkennen und im Alltag vorzubeugen. Das heißt, man sollte seine eigenen Verhaltensweisen genau beobachten und wird feststellen können, wo der Fehler ist. Wer über einen längeren Zeitraum die Signale des eigenen Körpers überhört, läuft Gefahr einen Burnout zu erleiden. Dabei gibt es effektive Übungen, die man auch während der Arbeit ausführen kann um so zu mehr Energie zu gelanden und dabei seine Gesundheit zu schonen.

Konzentrationsübungen fürs Büro

Eine einfach Möglichkeit die eigene Konzentration zu erhöhen, hört sich einfach und einleuchtend an, aber heutzutage befolgt dies fast niemand mehr: Vergessen Sie Multitasking und konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe. Wer telefoniert, parallel E-Mails beantwortet und nebenbei noch mit einem Kollegen chattet oder sich durch jede SMS aus der aktuellen Aufgabe herausreißen lässt, büßt Konzentration ein und macht Fehler. Das menschliche Gehirn ist nicht dafür ausgelastet, sich auf so viele Dinge mit derselben Intensität zu konzentrieren. Daher sollte man sich immer nur einer Aufgabe widmen und E-Mails oder SMS erst dann beantworten, wenn man andere Aufgaben erledigt hat.

Eine gute Konzentrationsübung ist auch die “So tun, als ob..”-Methode. Wenn man in einer stressigen Situation bemerkt, wie diese außer Kontrolle gerät und sich negative Emotionen bündeln, die womöglich nach außen dringen, tut man einfach so, als wäre man völlig locker. Damit überlistet man das Gehirn und verhält sich genau so, wie man sich gern in solchen Situationen verhalten würde. Dabei wird man automatisch ruhiger reagieren und kann sich wieder konzentrieren.
Solche Konzentrationsübungen erleichtern enorm die erfolgreiche kreative Arbeit und führen zu besserer Leistung. Nach diesen Konzentrationsübungen fühlt man sich vor allem geistig fit und gelassener. Wenn man den Stress gar nicht an sich herankommen lässt, macht die Arbeit auch wieder Spaß und läuft wie von selbst.

Konzentrationsübungen sollen entspannen!

Effektive Konzentrationsübungen sind auch Atemübungen, mit denen man Stress gut begegnen kann. Wer angesichts eines Berges von Aufgaben und Termindruck vor lauter Stress nicht mehr klar denken kann, sollte bewusst in sich gehen, seine Augen schließen und die Atmung verlangsamen. Mit jedem tiefen und bewusst gespürten Atemzug holt man neue Energie und baut Stress ab, der die Kreativität bremst.
Konzentrationsübungen sollen nicht in Stress ausarten. Es geht nicht darum, ein Fitness-Programm im Büro zu absolvieren, sondern auf die ersten Erschöpfungssignale mit kleinen Hilfen zu reagieren und damit die Gesundheit im Körper und Geist aufrecht zu erhalten.

Burnout Syndrom

Burnout Syndom

Das Burnout-Syndrom ist eine schleichende Erkrankung und äußert sich in unterschiedlichen Symptomen, die von der jeweiligen betroffenen Person und des Stadiums der Erkrankung abhängig sind.

Das Burnout-Syndrom oder auch Ausgebranntsein ist in der heutigen stressgeprägten Zeit eine immer häufiger auftretende Erscheinung. Obwohl es im engen Zusammenhang mit dem jeweiligen Beruf steht, ist das Syndrom nicht als Berufserkrankung anerkannt. Die Symptome sind sehr vielfältig und können sehr unterschiedlich ausfallen. In allen Fällen äußert sich das Syndrom aber in einer zunehmenden Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation. Daraus resultieren andere Symptome, die erkannt und behandelt werden müssen, da sonst eine starke Depression entstehen kann. Zu diesen gehören Lustlosigkeit und Gereiztheit, zunehmende Versagensgefühle, Angstzustände, aber auch mangelndes Interesse am Beruf oder den Aufgabenfeldern, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, chronische Motivationslosigkeit und Stimmungsschwankungen.

Das Burnout-Syndrom ist nicht wie andere bekannte Erkrankungen des Körpers plötzlich da, sondern schleicht sich allmählich in das Leben des Betroffenen ein. Die Ursache dieses Syndroms liegt in den meisten Fällen bei der jeweiligen Person selbst. Dies soll jedoch nicht implizieren, dass der Erkrankte selbst schuld ist. Jedoch haben Studien gezeigt, dass bestimmte Charakterzüge von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehören der Perfektionismus, das sogenannte “Helfersyndrom”, ein übertriebener Ehrgeiz und ein Mangel an Stressbewältigungsstrategien.

Mann mit Burnout und Depression

Betroffene suchen oft Rat bei ihrem Hausarzt. Dieser kann, je nachdem wie stark die Symptome ausgeprägt sind, unterschiedliche Therapien vorschlagen. In den meisten Fällen ist jedoch eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten angezeigt. Ebenso kann eine Psychoanalyse hilfreich sein, da bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit zu einer übertriebenen Übereifrigkeit führen können. In jedem Fall muss sich der Patient mit seiner Lebenssituation auseinandersetzen, um Fallen zu erkennen und Strategien zu entwickeln.

Bei einer manifestierten Depression können auch Medikamente verschrieben werden. Diese regulieren den Serotoninspiegel im Blut. Serotonin benötigt das Gehirn, um Gefühle zu verarbeiten, Stress abzubauen und Ängste einzuschätzen. Dieser Botenstoff ist im Allgemeinen für die Stimmungslage eines Menschen zuständig. Um den Serotoninspiegel ohne rezeptpflichtige Medikamente anzuheben, kann der Betroffene auch Nahrungsergänzungsmittel, die L-Tryptophan enthalten, zu sich nehmen. Dieser Stoff wird im Organismus in Serotonin umgewandelt und hebt so die Stimmung und Leistungsfähigkeit des Patienten.

Das Burnout-Syndrom führt zu einem Leistungsabfall, zu depressiven Störungen und zu körperlichen Symptomen. Die Therapie kann in vielen Fällen sechs bis achtzehn Monate dauern.